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Gipfel im Werdenfelser Land -
prominente Namen und geheime Tipps.


Das Wetterstein- und das Karwendelgebirge im Werdenfelser Land bieten dem Besucher eine grosse Anzahl von Gipfeln und anderen lohnenden Bergzielen, die auch ohne grössere alpine Vorkenntnisse oder Ausrüstungen erreicht werden können. Bezeichnete Wege und Steige leiten Sie zu vielen Punkten in den Bergen. Freilich sollten Sie im Einzelfall Ihre Kondition, Ihre Trittsicherheit und Ihren Zeitplan vorausschauend und realistisch einschätzen, um vor unangenehmen Überraschungen sicher zu sein. Denn auch bezeichnete Wege führen gelegentlich durch Gelände, das Umsicht und Konzentration erfordern kann. Zumal das Wetter bei allen Aktivitäten in den Bergen eine grosse Rolle spielt. Bedenken Sie, dass Sie mit zunehmender Höhe andere Klimazonen betreten. Was im Tal noch Regen ist, kann in höheren Lagen zu Schneefall werden. Auch in den Sommermonaten. Fragen Sie im Zweifel nach der Wetterprognose. Unabhängig davon gehören festes Schuhwerk wie auch ein ausreichender Schutz gegen Nässe und Kälte zu der Grundausstattung jeder Bergtour. Nähere Informationen zum Thema »Sicherheit« finden Sie hier.

Wenn Sie es bequem lieben, können Sie zwei prominente Gipfel (nämlich die Zugspitze und die Westliche Karwendelspitze) auch mit der Seilbahn erreichen beziehungsweise einen Fußweg mit einer Seilbahnfahrt kombinieren. Achten Sie in diesem Fall bitte auf die letzten Talfahrten der Seilbahnen.

In der Auflistung unten haben wir einige Ziele ausgewählt, die Sie bei Wahrung der üblichen alpinen Vorsichtsmaßnahmen und guter Kondition auch ohne grössere bergsteigerische Kenntnisse angehen können. Viele weitere Möglichkeiten stehen aber ebenso mit oder ohne Begleitung eines Bergführers zur Auswahl.

Zugspitze (2963 m, Wetterstein)

Deutschlands höchster Gipfel ist sicherlich auch der prominenteste Name in dieser Aufzählung. Wenige Meter fehlen dem höchsten Wettersteingipfel nur zum 3000er. Der Beliebtheit tun diese fehlenden Meter freilich keinen Abbruch. Wer es bequem haben will, der kann sich mit Seil- oder Zahnradbahn nach oben befördern lassen. Enthusiasten hingegen mühen sich zum Beispiel durch das Höllental auf den Gipfel, dem wohl eindrucksvollsten Aufstieg. Oder aber über den einfacheren, aber langen Weg durch das Reintal. Eine Besteigung im Winter ist jedoch immer ein hochalpines Unternehmen, das enstprechende Erfahrung und Ausrüstung voraussetzt.

Anstiege: Von Partenkirchen-Skistadion über Reintalanger-, Knorrhütte und Zugspitz-Südwestgrat 10 Stunden (Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich). Oder von Ehrwald (Ehrwalder Alm) über Feldernjöchl, Gatterl, und Knorrhütte (6,5 Stunden). Alternativ von Hammersbach oder von Obergrainau über Höllentalklamm-Eingangshütte, Höllentalklamm, Höllentalangerhütte, und Höllentalferner 8 Stunden (lange Klettersteigpassagen, alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich).

Westliche Karwendelspitze (2384 m, Karwendel)

Der »Hausberg« von Mittenwald ist die Westliche Karwendelspitze. Hoch über Mittenwald gelegen bietet sich von ihrem Gipfel ein prächtiger Blick auf das Isartal und auf das nahe Wettersteingebirge. Auch hier lässt sich der Gipfel schnell mit einer Seilbahn erreichen (Talstation der Karwendelbahn ist in Mittenwald). Der einfachste Anstieg führt in etwa 4 Stunden durch das Dammkar zum Gipfel. Alternativ kann man eine etwas anspruchsvollere Route wählen, bei der man unterwegs jedoch in der Mittenwalder Hütte einkehren kann.

Kürzester Anstieg: Von der Talstation der Karwendelbahn über die Dammkarhütte und weiter durch das Hintere Dammkar zum Gipfel (ca. 1400 Höhenmeter). Mit der Karwendelbahn in etwa 10 Minuten. Die Betriebszeiten der Karwendelbahn erfahren Sie auf der Website der Bergbahn: www.karwendelbahn.de

Hupfleitenjoch (1770 m, Wetterstein)

Zum Hupfleitenjoch führt eine hochinteressante Wanderung durch die beeindruckende Höllentalklamm, in der die Kraft des Wassers in vielen Jahrtausenden ihre machtvolle Spur hinterlassen hat.

Von Hammersbach in gut 2 Stunden zur Höllentalangerhütte (geöffnet von Ende Mai bis Mitte Oktober, 88 Schlafplätze, Telefon: 08821/8811) und weiter über die Knappenhäuser (unbewirtschaftet) in etwa 1,5 Stunden zum Hupfleitenjoch. Trittsicherheit erforderlich. Rückweg am besten mit der Alpspitz- oder Kreuzeckbahn.

Wank (1774 m, Wetterstein)

Der »Hausberg« von Partenkirchen belohnt den Wanderer nicht nur mit einem schönen Blick auf die Orte Garmisch, Partenkirchen und das Loisachtal, sondern auch mit einer Einkehrmöglichkeit am Gipfel.

Kürzester Anstieg: Über die SW-Seite bzw. über die Mittelstation der Wankbahn. Vom Parkplatz der Talstation ca. 3 Stunden.

Brunnsteinspitze (2180 m, Karwendel)

Lohnenswerter Gipfel am südlichen Ende des »Mittenwalder Karwendelmassivs«. An Tagen mit guter Fernsicht können Sie von hier bis zu den vergletscherten 3000ern der Ötztaler Alpen schauen. Unterwegs können Sie in der idyllischen Brunnsteinhütte einkehren und neue Kräfte tanken.

Empfehlenswerter Anstieg: Vom südlichen Ortsende Mittenwalds aus in etwa 1,5 Stunden zur 1523 m hoch gelegene, herrliche Brunnsteinhütte und in weiteren 2 Stunden dann zum Gipfel. Insgesamt gut 1200 Höhenmter bis zum Gipfel.

Wörnersattel (1980 m, Karwendel)

Abwechslungsreiche Wanderung über die landschaftlich sehr reizvoll gelegene Hochlandhütte (1623 m) zum Wörnersattel am Fuß des Wörners. Die Wanderung führt Sie auf guten, leichten Wegen bis knapp oberhalb der Latschengrenze. Hier können Sie den Blick auf die »Grosse Wettersteinspitze« und die »Soiernspitze« geniessen.

Kürzester Anstieg: Zur Hütte in ca. 2 - 2,5 Stunden, weiter zum Sattel in gut 1 Stunde. Der Rückweg kann je nach Kondition auf verschiedenen Wegen erfolgen.





Winterliche Zugspitze

Zugspitze

Die Zugspitze im winterlichen Schneekleid. Der prominente Gipfel (und mit knapp unter der 3000er Grenze auch der höchste Punkt Deutschlands) kann auf vielerlei Wegen erreicht werden: Von sportlich bis bequem ...

Larchetfleckkarspitze

Larchetfleckkarspitze

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Dreitorspitze

Dreitorspitze

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